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Marina San Miguel, Tenerife

Nationalpark El Teide

Nationalpark El Teide

Mittlerweile bin ich nun schon eine Woche auf Teneriffa, und es ist Zeit für ein Lebenszeichen.

Uli ist am Montag ausgestiegen. Er hat sich ein Auto gemietet und erkundet nun noch etwas die Insel, bevor es wieder für ihn nach Hause geht.

Ich mache das übliche, nämlich arbeiten… Ölwechsel am Motor, alle Wasserfilter erneuern, die Hundekoje ausräumen und vieles wegwerfen, was nicht wirklich an Bord gebraucht wird. Z.B. das alte Schlauchboot mit dem schweren Holzboden, die alte Genua etc. das schafft Platz für Vorräte, die wir für die Fahrt zu den Kapverden und die Atlantiküberquerung benötigen.

Meine Cousine Ute wohnt hier nicht allzuweit von der Marina entfernt und mit ihr war ich schon groß einkaufen. Es ist schon verdammt praktisch, ein Auto zum Beladen zu haben und nicht alles per Rucksack und Fahrrad transportieren zu müssen.

Dies Wochenende hat mich Ute vom Boot abgeholt, und wir haben einen kleinen Ausflug zum höchsten Berg Spaniens, dem Teide, gemacht. 3718 Meter ist er hoch. Es hat uns genügt, mit dem Auto bis auf etwas über 2000 Meter zu fahren und uns den Berg vom Teide Nationalpark anzusehen.

Die Fahrt hinauf zum Fuß des Berges war schon sehr beeindruckend. Wir machten in dem Dorf Vilaflor halt. Die kühle, frische Luft, die leicht nach Holzfeuer duftete, hat mich sehr an das Hochland von Ecuador erinnert. Weiter ging es auf einer sehr kurvigen Straße durch Pinienwälder und Nebel.

Knapp unter 2000 Metern riss die Wolkendecke auf und wir fuhren in gleißendem Sonnenlicht dem Teide entgegen.

Auf dem Rückweg machten wir wieder in dem schönen „ecuadorianischen Dorf“ halt und aßen ein sehr leckeres Mittagessen. Carne de Cabra con papas rugadas. Was soviel bedeutet wie Ziegenfleisch mit schrumpligen Kartoffeln. Die kleinen Kartoffeln werden mit der Schale in sehr salzigem Wasser gekocht und kommen mit einer Salzkruste auf den Tisch.

Morgen ist Sonntag, da werde ich mal einen faulen Lesetag einlegen.

Am 28.9. wird mein neuer Mitsegler, Bernhard, zu mir an Bord kommen. Bis dahin muss das Boot wieder geputzt und aufgeräumt sein. Sollte klappen.

Die nächsten kurzen Etappen werden dann westlich zu den kanarischen Inseln Gomera und El Hierro gehen, bevor wir uns auf den längeren Schlag zu den Kapverden aufmachen.

Und wieder mal grüßt ganz herzlich der Stephan

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