Um die Vorfreude zu steigern, habe ich gleich bei Kleinanzeigen die wichtigsten Hafenhandbücher günstig erstanden. Und noch zwei Seekarten der Schären vom nördlichen und südlichen Teil von Schweden, da die Schären nicht einfach zu besegeln sind, gleich mit. Wir haben zwar einen neuen Plotter, das ist das Navi für das Segelboot (Erklärung für die Nichtseglerinnen und -segler), aber der kann ja auch mal ausfallen. Ich bin ja immer auf Nummer sicher.
Die Hafenhandbücher sind fantastisch, weil wir dadurch mit einem guten Vorstellungsvermögen in die Häfen einfahren können. Noch schöner ist es, dass ich die Bilder der Häfen und die Pläne mit den Tiefenangaben auch Online auf meinem iPad habe. So kann ich über die kalten Monate schon einmal planen und Stephan und ich können von den schönen Orten träumen, die wir alle besuchen wollen.
Unser Boot kommt am 29. Oktober aus dem Wasser in Gelting, Flensburger Förde, wo wir schon unsere Chenoa II liegen hatten. Die SY Dorothea kommt in den Winterschlaf und wird dann am 1. April wieder zu Wasser gelassen. Sie erhält dann einen neuen Unterwasseranstrich und noch Solaranlagen. Dann geht es los – zumindest bis die großen Ferien in den Nordländern beginnen. In dieser Zeit genießen wir den Sommer zuhause. Die Häfen sind im Juli und August sehr voll. Das brauchen wir nicht.
Wir haben auch aus der Zeit unserer Chenoa II gelernt, dass ein Bojenhaken in schwedischen Häfen fast unverzichtbar ist, zum Aufnehmen der Boje und zum Anlegen an einem Steg. Und auch dieser Bojenhaken wird bald unser neues Schiff zieren.


Das war im August 2021 in Kristianopel, Schweden. So sieht das Anlegen mit einer Boje und Bojenhaken dann aus.