Treiben und Trocknen

Ich bin durch! Das Tiefdruckgebiet liegt hinter mir. Ich habe wieder einen Luftdruck von 1026 Millibar. Gegenüber den 1006 mb, die ich vor ein paar Tagen hatte, eine gute Steigerung. Aber natürlich gibt es dann auch sofort wieder die Schattenseite. Kein Wind mehr. In der Nacht gab es noch ein gaanz klein wenig, aber seit heute Morgen ruht sich der Windgenerator aus, hat den Staffelstab, um etwas olympisch zu werden, an die Solarzelle abgegeben. Endlich mal wieder Sonne. 🙂 Und endlich mal wieder die Luken aufreißen, um das Schiff zu trocknen. Weiterlesen

Ein Hörspiel von Neptun und Konsorten

Vorgeschmack auf die Roaring Forties. Gestern Nacht ging ja mal wieder der Punk ab. Hat das gepustet! Da ist mir schon ein wenig Angst und bange geworden, muss ich zugeben. Gegen 4:00 Uhr früh bin ich dann wohl mal eingeschlafen. Aber allet jing jut. Der Mast steht noch, und ich habe noch keine größeren Schäden der Nacht entdeckt. Nur ein Fender hat sich verabschiedet, die Badeleiter hat sich aus ihrer Halterung gelöst und das Pendelruder der Windfahne blockiert, mehr habe ich nicht gesehen.

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Besserung

Seit gestern Abend hat der Wind deutlich nachgelassen. Auch die Wellen sind fast klein geworden, verglichen mit den Tagen zuvor. Sie sind jetzt nur noch recht kurz und vielleicht einen Meter hoch. Im Vergleich zu den laut Grib File beschriebenen 6 Metern fast niedlich. Trotzdem ist im Schiff einiges an Bewegung. Aber die wahnsinnig harten Schläge, die sicherlich daher rühren, wenn das Schiff in ein Wellental heruntersurft und unten auf die nächste Welle aufschlägt. Das gibt einen Knall, als wenn ich auf einen Felsen aufgelaufen wäre, und der Schlag ist durch die Wand wie ein Schlag auf den Körper spürbar. Glücklicherweise kam das nur ein paar mal pro Nacht vor.

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